Buchdurst – Der Sommerleseclub in Hessen

Postkartenmotiv Buchdurst 2015

Sommerleseclubs gibt es nun schon in einigen Bundesländern - nur noch nicht in Hessen. Bis jetzt zumindest: 2011 fand nämlich zum ersten Mal "Buchdurst" statt, der hessische Sommerleseclub. Gemeinsam mit dem AKKJ (Arbeitskreis Kinder- und Jugenbibliotheken Rhein-Main-Taunus) hat die Hessische Leseförderung dieses Projekt aus der Taufe gehoben und "Buchdurst" in einem Pilotdurchgang mit elf Bibliotheken durchgeführt. Schirmherrin ist seitdem Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Was aber genau ist "Buchdurst"? Das Projekt richtet sich in erster Linie an Schüler/innen der Klassen 6 bis 9, jede Bibliothek kann jedoch selbständig entscheiden, ob auch Schüler/innen höherer Klassen teilnehmen dürfen. Zwei Wochen vor den Sommerferien fällt der Startschuss: Bis zum Ferienende sollen alle Teilnehmer mindestens drei Bücher lesen und auf einer Bewertungskarte benoten. Beendet wird "Buchdurst" mit einer Abschlussparty nach den Sommerferien. Wer seine Bewertungskarte ausgefüllt abgibt, nimmt schließlich an einer Verlosung teil und erhält eine Urkunde.

Für die teilnehmenden Bibliotheken ist "Buchdurst" mit keinen Kosten verbunden: Sie erhalten alle Drucksachen (Werbepostkarten, Infobroschüren, Plakate sowie Bewertungskarten) kostenfrei, zudem stellt die Hessische Leseförderung einen kleinen finanziellen Zuschuss für die Abschlussparties zur Verfügung. Seit 2012 werden die Teilnehmer über eine eine öffentliche Ausschreibung ausgewählt. Alle hessischen Bibliotheken können sich um die Teilnahme bewerben. Gleichzeitig sind jedoch auch alle Bibliotheken eingeladen, "Buchdurst" auf eigene Kosten durchzuführen: Zwar kann die Hessische Leseförderung die Drucksachen nur für etwa zwanzig Teilnehmer zur Verfügung stellen, die Druckvorlagen jedoch können von allen öffentlichen Einrichtungen in Hessen angefordert und in beliebiger Auflage vor Ort gedruckt werden.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich jederzeit an Björn Jager, Projektleiter der Hessischen Leseförderung, wenden (Tel.: 069 / 24 44 99 41, Mail: bjoern.jager@wir wollen keinen spam-hlfm.de). Weitere Informationen finden Sie außerdem auf www.buchdurst.de.